Oder: „Die Mauer, die nicht einfach stehen bleiben wollte …“
Nach einer wunderschönen, stimmungsvollen und – soweit bekannt – vollkommen friedlichen Langen Tafel 2026 kehrte zunächst Ruhe im Seminarhof ein.
Doch am darauffolgenden Sonntagmorgen folgte die böse Überraschung: Die historische Mauer am Eingang des Seminarhofs hatte über Nacht erheblichen Schaden genommen. Offenbar hatte sich ein unbekanntes Fahrzeug mit bemerkenswerter Entschlossenheit und vermutlich eher mäßigem fahrerischem Geschick an der Mauer zu schaffen gemacht.



Der oder die Täter hingegen hatten es offensichtlich eilig und sich noch vor Sonnenaufgang aus dem Staub gemacht. Man darf allerdings davon ausgehen, dass die Flucht nicht ganz spurlos geblieben ist – das betreffende Fahrzeug dürfte deutlich mehr als nur einen Kratzer davongetragen haben. Wer also am Sonntagmorgen irgendwo ein Auto mit einer sehr individuellen Interpretation von „Kotflügel“ gesehen hat: Wir nehmen sachdienliche Hinweise gerne entgegen.
Der Schaden wurde selbstverständlich umgehend dem BLB als Hausherrn gemeldet und Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Ermittlungen laufen – die Mauer schweigt bislang beharrlich.
Damit war die Geschichte allerdings noch nicht zu Ende.
Ein ganz besonderer Dank gilt unseren beiden ehrenamtlichen Mauer-Rettern Jan V. und Julius V., die nicht lange fackelten und innerhalb von nur 24 Stunden zur Tat schritten. Mit Fachwissen, handwerklichem Geschick und einer guten Portion Muskelkraft wurde der Schaden fachmännisch behoben.
Die Mauer steht wieder. Der Seminarhof ist gerettet. Die Lange Tafel bleibt unvergessen.






Und so bleibt von der Langen Tafel 2026 neben schönen Erinnerungen, guten Gesprächen und einem gelungenen Fest auch diese kleine Kriminalgeschichte:
Es war ein herrlicher Abend.
Am nächsten Morgen war die Mauer kaputt.
Der Täter war weg.
Jan und Julius waren da.
Fortsetzung folgt hoffentlich nicht. 😄
Ende gut, Mauer gut!
















































